Star Wars Episode I – IX: Modellbau-Ratgeber für Raumschiffe und Fahrzeuge

Du suchst den passenden Bausatz für Star Wars Episode I – IX, weißt aber nicht, welcher Maßstab und welches Bausystem zu dir passen? Ob wendiger Jedi Starfighter aus den Klonkriegen, der legendäre Millennium Falcon der Rebellen oder ein Sternzerstörer der Ersten Ordnung: Wir zeigen dir, wie du das richtige Modell für deinen Basteltisch findest.

Sort by:
Sort by:
Zwischen deinen Büchern wartet noch eine Welt

Zwischen deinen Büchern wartet noch eine Welt

Dein nächstes Lieblingsbuch hat keine Seiten.

Jetzt Book Nooks entdecken
35 Teile
Darth Maul's Sith Infiltrator™ gift setDarth Maul's Sith Infiltrator™ gift set
1:120 1:120 10 10
level 3
Art. Nr 056389090 Darth Maul's Sith Infiltrator™ gift set
Regular price£16.99
52 Teile
Millennium FalconMillennium Falcon
1:72 1:72 10 10
level 3
Art. Nr 067189090 Millennium Falcon
Regular price£61.99
20 Teile
Millennium FalconMillennium Falcon
1:241 1:241 10 10
level 3
Art. Nr 036009090 Millennium Falcon
Regular price£7.99
22 Teile
TIE FightersTIE Fighters
1:110 1:110 10 10
level 3
Art. Nr 036059090 TIE Fighters
Regular price£7.99
21 Teile
X-Wing FighterX-Wing Fighter
1:112 1:112 10 10
level 3
Art. Nr 036019090 X-Wing Fighter
Regular price£7.99
21 Teile
Darth Vader's TIE FighterDarth Vader's TIE Fighter
1:121 1:121 10 10
level 3
Art. Nr 036029090 Darth Vader's TIE Fighter
Regular price£7.99
19 Teile Presale
Millennium Falcon (Light Sound): Build - PlayMillennium Falcon (Light Sound): Build - Play
1:164 1:164 6 6
Art. Nr 065669090 Millennium Falcon (Light/Sound): Build & Play
Regular price£29.99
23 Teile
SnowspeederSnowspeeder
1:52 1:52 10 10
level 3
Art. Nr 036049090 Snowspeeder
Regular price£7.99
18 Teile Presale
Poe's X-Wing Fighter (w-Sound): Build - PlayPoe's X-Wing Fighter (w-Sound): Build - Play
1:78 1:78 6 6
Art. Nr 065649090 Poe's X-Wing Fighter (w/Sound): Build & Play
Regular price£29.99
21 Teile
Imperial Star DestroyerImperial Star Destroyer
1:12300 1:12300 10 10
level 3
Art. Nr 036099090 Imperial Star Destroyer
Regular price£7.99
38 Teile
X wing fighterX wing fighter
1:57 1:57 10 10
level 3
Art. Nr 067799090 X wing fighter
Regular price£26.49
15 Teile Presale
Build - Play: First Order Special TIE ForcesBuild - Play: First Order Special TIE Forces
1:51 1:51 6 6
Art. Nr 065659090 First Order Special Forces TIE Fighter (Light/Sou)
Regular price£29.99
21 Teile Neu
Starter Kit Obi-Wan's StarfighterStarter Kit Obi-Wan's Starfighter
1:58 1:58 10 10
level 3
Art. Nr 736079090 Starter Kit Obi-Wan's Starfighter
Regular price£12.00
21 Teile Neu
Starter Kit ARC-170 FighterStarter Kit ARC-170 Fighter
1:83 1:83 10 10
level 3
Art. Nr 736089090 Starter Kit ARC-170 Fighter
Regular price£12.00
21 Teile Neu
Starter Kit Anakin's StarfighterStarter Kit Anakin's Starfighter
1:58 1:58 10 10
level 3
Art. Nr 736069090 Starter Kit Anakin's Starfighter
Regular price£12.00

Star Wars Episode I – IX: Modellbau-Ratgeber für Raumschiffe und Fahrzeuge

Du suchst den passenden Bausatz für Star Wars Episode I – IX, weißt aber nicht, welcher Maßstab und welches Bausystem zu dir passen? Ob wendiger Jedi Starfighter aus den Klonkriegen, der legendäre Millennium Falcon der Rebellen oder ein Sternzerstörer der Ersten Ordnung: Wir zeigen dir, wie du das richtige Modell für deinen Basteltisch findest.

Die Epochen der Skywalker-Saga auf dem Basteltisch

Neun Episoden bedeuten über sechs Jahrzehnte fiktiver Entwicklungsgeschichte im Sci-Fi-Design. Das schlägt sich direkt in den Bausätzen nieder. Wer die Prequel-Trilogie (Episode I bis III) baut, begegnet völlig anderen Formen als bei den Schiffen der klassischen Trilogie (Episode IV bis VI) oder den Sequels (Episode VII bis IX). Diese Unterschiede bestimmen, wie du an den Zusammenbau und die spätere Farbgebung herangehst.

Die Prequel-Ära sticht durch elegante, fast organische Linienführung hervor. Der Naboo N-1 Starfighter oder die Sternjäger der Jedi besitzen geschwungene Verkleidungen und glatte Oberflächen. Bei Modellen aus Episode I bis III verbringst du viel Zeit mit dem Verschleifen kleinster Nahtstellen, weil unsaubere Übergänge die Stromlinienoptik sofort zerstören. Dazu kommt der Lack: Schiffe wie das königliche Raumschiff von Naboo verlangen eine spiegelnde Chromschicht. Das erfordert eine hochglänzende, schwarze Grundierung und speziellen Glanzlack, bevor die Metallpigmente haften.

Mit Episode IV ändert sich die Designphilosophie grundlegend. Das galaktische Imperium setzt auf kantige Zweckbauten, die Rebellen-Allianz auf zusammengeschusterte Technik. Für Modellbauer beginnt hier der Spaß an sogenannten Greeblies. Das sind winzige technische Anbauteile, Leitungen und Aggregate, die George Lucas und sein Team damals aus alten Panzer- und Flugzeugbausätzen auf die Raumschiffhüllen klebten. Ein X-Wing Fighter T-65 oder der Millennium Falcon leben von dieser Hüllentextur. Hier greifst du zu Techniken wie dem Washing, um Vertiefungen dunkel abzusetzen, und trockenem Bürsten, um Kanten hervorzuheben.

Die Sequel-Trilogie führt diese Formensprache weiter, verfeinert sie jedoch technisch. Der T-70 X-Wing von Poe Dameron teilt die Grundsilhouette seines Vorgängers, besitzt aber geteilte Triebwerkseinlässe und ein flacheres Rumpfprofil. TIE-Jäger der Ersten Ordnung besitzen weiße Solarflügelpaneele mit schwarzem Rahmen, während imperiale TIEs auf graue Grundtöne setzten. Wenn du dich im Universum von Modellbau Star Wars bewegst, lohnt es sich, diese feinen Epochen-Details genau zu studieren, bevor du zur Klebetube greifst.

Stecksystem oder klassischer Plastikkleber: Welches Bausystem passt zu dir?

Bevor du dich für ein bestimmtes Schiff entscheidest, steht eine grundlegende Frage an: Willst du kleben und lackieren oder direkt zusammenstecken? Im Bereich der Sci-Fi-Bausätze gibt es zwei dominante Ansätze, die völlig unterschiedliche Vorlieben bedienen.

Klassische Plastikbausätze bestehen aus Polystyrol-Spritzlingen, meist in einer einheitlichen grauen oder weißen Grundfarbe. Um diese Schiffe fertigzustellen, trennst du die Teile mit einem Seitenschneider heraus, entgratest sie mit einem Skalpell und verschweißt sie mit speziellem Polystyrol-Kleber. Dieser Klebstoff löst den Kunststoff chemisch an und verbindet die Hälften dauerhaft. Diese Methode verlangt Geduld und eine ruhige Hand. Sie gibt dir die absolute Freiheit bei der Gestaltung von Cockpits, Fahrwerken und Triebwerksauslässen. Jeder Farbakzent, jedes Abzeichen und jede Schramme entsteht durch deine eigene Handarbeit.

Auf der anderen Seite stehen moderne Stecksysteme. Hersteller fertigen diese Kits mit so geringen Toleranzen, dass Führungsstifte und Gegenstücke stramm ineinandergreifen, ohne Klebstoff zu benötigen. Die Spritzlinge sind bereits mehrfarbig gegossen. Ein TIE-Fighter kommt mit schwarzen Solarflächen und grauem Rumpf aus dem Karton. Wer wenig Zeit hat oder ohne Lösungsmitteldämpfe am Küchentisch bauen möchte, findet hier eine saubere Lösung. Wenn du ohne Vorwissen starten möchtest, liefert dir ein Modellbau Starter Kit – Dein einfacher Einstieg mit vollwertigen Komplettsets alle nötigen Grundfarben, Pinsel und Klebstoff direkt mit, sodass du nicht erst langes Zubehör recherchieren musst.

Einen besonderen Maßstab an Präzision setzt japanische Ingenieurskunst: Bei BANDAI Star Wars Modellbau greifen Mehrfarb-Spritzguss und extreme Passgenauigkeit ineinander. Die Teile sind so scharfkantig gegossen, dass selbst winzige Wartungsklappen im Maßstab 1:72 plastisch hervortreten. Du kannst diese Bausätze komplett unbemalt zusammenstecken und sie sehen bereits filmreif aus. Erfahrene Bastler nutzen sie dennoch als Basis für aufwendige Lackierungen, weil die Oberflächendetails jede Schattierung dankbar aufnehmen.

Die Welt der Maßstäbe: Von Taschenformat bis Vitrinen-Riese

Ein häufiger Fehler beim Kauf von Science-Fiction-Modellen ist der Griff zum Bausatz ohne Blick auf den Maßstab. In einer Galaxie, in der ein TIE-Jäger knapp sieben Meter lang ist, ein Sternzerstörer aber 1.600 Meter misst, führt ein einheitlicher Maßstab zu absurden Größenunterschieden. Deshalb unterteilen sich die Schiffe in verschiedene Maßstabswelten.

Der Maßstab 1:72 gilt als Königsklasse für Raumjäger. Hier findest du den klassischen X-Wing, A-Wing, Y-Wing, TIE Interceptor und Jedi Starfighter. Ein Modell in 1:72 misst je nach Schiff zwischen 12 und 22 Zentimetern Länge. Das ist groß genug, um Cockpit-Instrumente, Pilotengurte und feine Laserkanonen realistisch darzustellen, aber kompakt genug, um mehrere Schiffe nebeneinander ins Regal zu stellen. Wenn du andere Science-Fiction-Klassiker wie Star Trek baust, wirst du feststellen, dass Großschiffe wie die USS Enterprise meist in kleineren Maßstäben wie 1:600 oder 1:1000 erscheinen. Bei Star Wars verhält es sich mit den kapitalen Schiffen ähnlich.

Für mittelgroße Schiffe wie den Millennium Falcon, die Slave I (Boba Fetts Firespray-Klasse) oder das Imperial Shuttle kommt häufig 1:144 zum Einsatz. Ein Falke in 1:144 besitzt immer noch einen Durchmesser von über 20 Zentimetern. Im beliebten Großmaßstab 1:72 wächst der Frachter hingegen auf gewaltige 45 Zentimeter an und bringt über ein Kilo Plastik auf die Waage. Prüfe vor dem Kauf deine Stellfläche. Nichts ist ärgerlicher als ein halb fertiges Modell, das wegen Platzmangels nicht fertiggestellt wird.

Giganten wie der Sternzerstörer der Imperial-Klasse oder der Super-Sternzerstörer Executor bewegen sich in Maßstäben von 1:2700 bis 1:5000. In diesen Skalierungen fallen Bauteile wie die Brückentürme extrem filigran aus. Anstelle von einzelnen Kabinenfenstern findest du feine Vertiefungen im Plastik, die du mit verdünnter Farbe betonen musst, um dem Auge den Eindruck gewaltiger Dimensionen zu vermitteln.

Vom Plastikteil zum Filmrequisit: Alterung und Finish

Schiffe in Star Wars sehen selten fabrikneu aus. Lucas prägte das Konzept des „Used Universe“: Raumschiffe sind Arbeitsgeräte, die Schmutz, Asteroidenstaub und Blasterschäden ausgesetzt sind. Wer sein Modell einfach nur in Hellgrau lackiert, verschenkt das halbe Potenzial.

Das wichtigste Werkzeug für diesen Look ist das Panel Lining. Dabei nutzt du eine stark verdünnte, dunkle Emaille- oder Ölfarbe. Du tunkst einen feinen Haarpinsel in die Flüssigkeit und berührst eine der eingravierten Blechstöße auf der Rumpfoberfläche. Durch den Kapillareffekt zieht die dünne Farbe von ganz allein durch die Rille. Nach etwa zwanzig Minuten Trocknungszeit wischt du die überschüssige Farbe mit einem wattierten Stäbchen und einem Hauch Verdünner vorsichtig in Flugrichtung ab. Zurück bleibt eine feine, tiefenschwarze oder dunkelgraue Linie, die die einzelnen Hüllenplatten optisch voneinander trennt.

Rußspuren an den Repulsor-Öffnungen oder Blastertreffer auf den Flügeln setzt du mit Trockenpigmenten um. Schwarzes und rostbraunes Pigmentpulver nimmst du mit einem weichen Borstenpinsel trocken auf und reibst es vorsichtig an den Triebwerksauslässen ein. Übertreibe es dabei nicht: Weniger ist hier fast immer mehr. Trage die Alterung lieber in zwei oder drei hauchdünnen Schichten auf. Zum Schluss versiegelst du das gesamte Modell mit einem matten Klarlack. Das schützt die Pigmente vor Fingerabdrücken und nimmt dem Kunststoff den künstlichen Plastikglanz.

Detailarbeit: Decals, Klarsichtteile und Licht

Große Bausätze fordern dich bei den Feinheiten heraus. Besonders die Cockpithauben verlangen Aufmerksamkeit. Viele Schiffe besitzen Kanzeln mit zahllosen winzigen Streben, etwa der Millennium Falcon oder der TIE Fighter. Wer hier freihändig mit dem Pinsel malt, riskiert unsaubere Ränder. Nutze stattdessen zugeschnittenes Maskierband oder flüssige Maskierfolie. Klebe die transparenten Scheiben sorgfältig ab, schneide die Kanten mit einer frischen Skalpellklinge nach und trage dann erst die Rumpffarbe auf.

Bei den Decals (Nassschiebebildern) lohnt sich der Einsatz von Weichmachern. Die roten Streifen auf den Flügeln eines Rebellen-Jägers oder imperiale Embleme müssen sich an Nieten und Fugen anschmiegen. Ein Tupfer Decal-Softener löst den dünnen Trägerfilm leicht an, sodass sich das Bild förmlich in die Struktur des Kunststoffs einsaugt. Nach dem Trocknen entsteht so der Eindruck, die Markierung sei auflackiert worden.

Fortgeschrittene Bastler planen bereits beim Rohbau die Nachrüstung von LEDs ein. Schiffe wie der Sternzerstörer oder der X-Wing bieten im Rumpf reichlich Platz für Lichtleiter und Minidioden. Wenn du blaue LEDs in die Triebwerksauslässe eines Sternjägers setzt, erweckst du das Schiff im Regal förmlich zum Leben. Plane dafür entsprechende Bohrungen vor dem Verkleben der Rumpfhälften ein und lackiere die Innenwände deckend mit schwarzer Farbe. Das verhindert das sogenannte Light Bleeding, bei dem das Licht unschön durch den dünnen Kunststoff der Hülle schimmert.

Welcher Bausatz passt zu deiner Erfahrung?

Bausatz-Typ & Zielgruppe Typische Modelle & Maßstäbe Eigenschaften & Anforderungen
Easy-Click / Snap-Kits
(Einsteiger & Gelegenheitsbauer)
X-Wing, TIE Fighter, Millennium Falcon (1:72 bis 1:144) Teile greifen ohne Klebstoff ineinander. Mehrfarbig gegossene Komponenten, beiliegende Sticker oder Abziehbilder. Schneller Baufortschritt ohne Spezialwerkzeug.
Klassischer Plastikmodellbau
(Fortgeschrittene Bastler)
Jedi Starfighter, Slave I, Imperial Shuttle (1:72 bis 1:48) Vollständiges Verkleben und Bemalen erforderlich. Hohe Detailtiefe in Cockpits und Fahrwerksschächten. Benötigt Polystyrol-Kleber, Maskierband und Acryl- oder Emaillefarben.
Präzisions-Kits
(Detailverliebte & Profis)
Sternzerstörer, Großmodelle des Millennium Falcon (1:144 bis 1:2700) Extrem filigrane Gravuren und kleinste Einzelteile. Sehr hohe Passgenauigkeit. Ideal für Weathering, Washing und den nachträglichen Einbau von LED-Beleuchtungen.

Frequently asked questions

Didn't find the right answer in the FAQ or would you like to find out more about our products? Ours Customer service is at your side with advice and support – quickly, competently and personally. No matter whether technical details, spare parts or usage tips: We are there for you.

24/7 support

Telephone

Monday to Thursday 9:00 a.m. to 3:00 p.m., Friday 9:00 a.m. to 12:00 p.m

Email

The most frequently asked questions
Brauche ich für jeden Star Wars Bausatz speziellen Klebstoff?

Nein. Das hängt vom gewählten Bausystem ab. Viele Einsteigersets und sogenannte Easy-Click-Modelle sind so konstruiert, dass alle Teile über feste Führungszapfen zusammengesteckt werden. Du benötigst dafür weder Klebstoff noch Lösungsmittel. Klassische Bausätze ab Fähigkeitslevel 3 verlangen dagegen flüssigen Polystyrol-Kleber, da die Rumpfhälften und Kleinteile sonst nicht halten. Prüfe vor dem Kauf die Angaben auf der Verpackung.

Welche Grundausstattung an Werkzeug ist für den Einstieg ratsam?

Für den Start reichen vier Werkzeuge: Ein feiner Modellbau-Seitenschneider zum sauberen Trennen der Teile vom Gussast, ein Bastelskalpell zum vorsichtigen Entfernen von Graten, eine Pinzette für feine Bauteile sowie Schleifpapier mit Körnungen zwischen 800 und 1200. Wer ein klassisches Modell baut, ergänzt eine Tube oder ein Fläschchen Plastikkleber mit feiner Kanüle und einen Pinsel der Stärke 0 für feine Akzente.

Welcher Maßstab eignet sich am besten zum Sammeln im Regal?

Für Raumjäger wie den X-Wing, TIE Interceptor oder den Naboo Starfighter ist 1:72 der ideale Standard. Die Modelle sind mit 12 bis 18 Zentimetern handlich, zeigen aber dennoch feine Details im Cockpit. Wer größere Schiffe wie den Millennium Falcon sammeln möchte, greift besser zu 1:144. In 1:72 misst der Falke fast einen halben Meter im Durchmesser und beansprucht enorm viel Stellfläche.

Wie gelingen die Triebwerkseffekte ohne echte LED-Beleuchtung?

Du erreichst einen Leuchteffekt auch mit Maltechniken. Grundiere den inneren Triebwerkskonus in reinem Weiß. Trage danach lasierend verdünnte Cyan- oder Hellblau-Töne (für Rebellen-Schiffe) beziehungsweise kräftiges Rotorange (für imperiale Antriebe) auf. Die tiefste Stelle im Zentrum bleibt dabei weiß, während der Farbton nach außen hin intensiver wird. Dieser Farbverlauf täuscht dem menschlichen Auge ein Glühen vor.

Sollte ich das Modell vor dem Zusammenbau oder danach bemalen?

Wir empfehlen eine Kombination. Kleinteile wie Sitze, Steuerkonsolen und Pilotenfiguren lackierst du am besten direkt am Gussast oder vor dem Einsetzen in den Rumpf, da du nach dem Zusammenbau nicht mehr an das Cockpit herankommst. Den eigentlichen Schiffsrumpf klebst du zuerst zusammen, verspachtelst eventuelle Nahtstellen und lackierst die großen Flächen im Ganzen. So verhinderst du sichtbare Klebespuren auf bereits bemalten Teilen.

Was ist der Unterschied zwischen Decals und Stickern bei diesen Modellen?

Sticker sind selbstklebende Aufkleber aus dickerem Vinyl oder Papier. Sie lassen sich schnell aufkleben, tragen aber an den Kanten spürbar auf und passen sich unebenen Gravuren kaum an. Decals sind ultradünne Nassschiebebilder auf einem Trägerpapier. Du legst sie kurz in lauwarmes Wasser, schiebst sie auf das Modell und tupfst sie fest. Mit Weichmacher schmiegen sie sich vollständig an jede Fuge an und wirken wie auflackiert.